If heaven and hell decide, that they both are satisfied.

Schwielen an meinen Händen und definitiv ein Glass Rotwein zu viel. Ersteres weil wir den ganzen Nachmittag damit zugebracht haben gemeinsam unseren Kartoffelacker umzugraben. Frau M. brachte Tee und Laugenbrot und die Kinder rannten zum nahegelegenen Spielplatz oder halfen uns die letzten versteckten Kartoffeln zu finden. Wenn es so etwas wie den „perfekten Nachmittag“ gibt, dann war heute Nachmittag ganz schön nah dran. Das Draußen-Sein, das gemeinsame Arbeiten, das (Kinder-)Lachen. Zuhause erhielt ich dann die Nachricht, dass mein Onkel plötzlich gestorben ist. Ich brauche immer Zeit um solche Nachrichten zu verstehen. Erstmal möchte ich immer so tun, als ob nichts weiter passiert wäre, nur um dann zu verstehen, dass dies nicht möglich ist. Er ist so gestorben wie viele es sich gewünscht hätten. Schnell, im Kreise seiner Liebsten und an einem wunderbaren Ort. Ich denke nur daran, dass einige Jahre mehr einfach noch drin gewesen wären. Ich verhalte mich also genau wie meine Kinder – ich versuche zu verhandeln. Selbst Dinge im Leben, die zu verhandeln wir nie in der Lage sein werden.

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Ein Kommentar

  1. Ich kann es auch nicht verstehen,er hat sich von seiner Operation gut. erholt und war voller Tatendrang.Ich glaube das entgültige Abschiednehmen kommt immer zu früh.

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