Fehlersuche

Es gibt sicher schönere Beschäftigungen an einem Samstag Vormittag im Dezember, aber es musste sein. Die Beute öffnen, die Waben genau durchschauen, alle toten Bienen sammeln und sortieren, Fotos machen und Beobachtungen notieren. Sieben Dadant-Waben voller Honig und Pollen, doch kaum Brut. Lauter leergeräumte Brutwaben. Und die Bienen gefühlt verschwunden, nicht mehr als um die 250 in der Beute.

Die toten Bienen sortierten wir mit Pinzetten in drei unterschiedliche Kategorien  – ganz oben die gesund aussehenden toten Bienen, in der Mitte die etwas kleineren aber noch halbwegs gesund aussehenden und unten die offensichtlich verkümmerten Bienen. Daraus ergab sich dann ein klares Bild – die überwiegende Mehrheit der Bienen war verkümmert. Dies deutet darauf hin, dass das Volk aufgrund der Varroa zusammengebrochen ist. Die Methode die toten Bienen nach äußerem Erscheinungsbild zu sortieren, hab ich mir übrigens hier abgeschaut, bei Herrn Eich vom Bieneninstitut Celle (Link führt zu einem Bericht eines Kurses mit Herrn Eich beim Imkerverein Greven, DE).

Ich denke, ich hätte öfter kontrollieren sollen, möglicherweise noch weitere Ameisensäurebehandlungen machen sollen. Beim Volk direkt daneben ist innerhalb von 48 Stunden nach der Oxalsäurebehandlung genau eine Milbe gefallen. Das ist fast schon zu schön um wahr zu sein. Mal sehen, was die nächsten Tage so bringen.

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