Film

Flow or Flaw

Not much to do for me today, at least blogwise. All I could be writing about today, other people have already said, but I can at least tell you where. Mellifera published a very interesting article on their blog today (German). Main parts of it are a translation of an article published by the Natural Beekeeping Trust (English). Topic is the Flow-Hive, which is a hive or let´s say, more a honey comb system with the promise of harvesting honey without bee contact. Yes, looks very beautiful. It reminds me a lot about a story I sometimes read to my children. My oldest one can´t get enough of it. It´s the book: „Kleine Biene Nimmersatt“ by György Várnai and stars a smart hornet getting bigger and bigger by stealing honey from a little bee. A little bee who has forgotten, that she belongs to a greater entity.

I personally am not too much interested into the Flow-Box, the reasons are well explained by the links mentioned and last but not least – it´s quite expensive for something you don´t really need. Especially if you have more than 2 hives. Cheapest and smallest Flow Box with frames costs about 290 USD (which is about 260 EUR). So, that´s what you need for one hive. If you have 2 hives, you could get a brand new honey extractor for that kind of money. If you have 3, well, you can do the maths.

But I´m getting lost in maths and that´s not what I intended to do. I wanted to share a beautiful video** which was shown at a beekeeper meeting in my neighborhood tonight. So, switch to full screen mode and enjoy…

* Kleine Biene Nimmersatt. György Várnai. leid Leipziger Kinderbuchverlag GmbH. 2. Auflage 2009. ISBN: 978-3896030702

**Video: Beauty of Pollination. Louie Schwartzberg. From the movie „Wings of Life“.

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Ghosting

Selbstbeobachtet – je schlechter ich einen Film finde, desto mehr neige ich dazu ihn zu kommentieren. Wenn mich etwas wirklich berührt, weine ich, wenn ich etwas wirklich spannend finde, schweige ich und wenn ich einen Dialog oder eine Szene ganz ausgezeichnet finde, dann entwischt mir höchstens ein bewundernder Ausruf. Ansonsten halte ich meine Klappe und sehe zu.

Beim letzten Film habe ich gefühlt in einem durch geredet. Und trotzdem hatte ich fast Herzrasen vor lauter Angst in jedem Moment könnte dieses gefürchtete Ursa-Untier aus dem Unterholz brechen und den armen verängstigten Jaden Smith zerreissen.

Einmal abgesehen von der gefühlt recht unbemühten Analogie, Alien-Untier namens Ursa (jaja, lat. ursus, -i = der Bär), das die Menschen nur anhand ihrer Angst riechen kann (jaja, auch das erinnert sehr an Bären, Storl würde an dieser Stelle ein indianisches Sprichwort zitieren:

Der Adler sieht ein Blatt fallen, der Kojote kann es hören und der Bär kann es riechen.

) hatte ich permanent ein beunruhigtes Herzklopfen und fand den Film trotzdem unglaublich langweilig.

Ich dachte schon, dass ich an diesen Film (hoffentlich) nie wieder denken müsste und dann tat ich es doch. Und zwar beim Anhören dieses Vortrags über den Lebenszyklus der Varroamilbe im Bienenstock.

Varroamilben machen im Prinzip genau das, was Will Smiths Sohn im Film versucht. Und zwar für seinen Gegner, im Falle der Varroamilbe wohl für seinen Wirt die Honigbiene, unsichtbar werden. Ghosting, wird das im Film genannt (Achtung – Filmende und Ghosting Beispiel hier).

Varroamilben imitieren den Bienengeruch und bleiben so für die Bienen wie unsichtbar. Wie ausgeklügelt sie das herbekommen wird einem bewußt, wenn man sich kurz daran erinnert, dass jeder Bienenstock seinen eigenen Geruch hat und nicht nur das – die Varroamilben können sogar den spezifischen Geruch jedes Entwicklungsstadiums der Bienenbrut imitieren. (!)

Für den nächsten Filmabend kann ich also wärmstens empfehlen, Ghosts in the Hive von Ricarda Kather (National Honey Show 2013). Ohne Spezialeffekte. Ohne Jaden Smith. Aber garantiert fesselnd.