Nö, ist sie nicht (die „Stadtbiene“)

Gutes Neues! Und falls wer noch einen Vorsatz für 2017 benötigt, bitte einfach kurz melden, ich hab für jeden was auf Lager.

Bei orf.at nimmt man sich hoffentlich vor elegantere (weil richtigere) Headlines zu schreiben. Mit „Stadtbiene lebt gesünder als Landbiene“ oder „besser ernährt“, „weniger belastet“ oder auch dem eigentlichen Titel des Artikels, der da heißt „Bienen leben in der Stadt oft besser“ wäre auch schon alles gesagt gewesen.

Geworden ist es trotzdem das:

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Und bevor sich wer fragt (so wie ich), ob es vielleicht eine neue Studie oder neue Beobachtungen zum Bienenverhalten (Putztrieb, Sammeltrieb, etc..) gibt, nein nein nein, der Titel ist irreführend und hat mit dem eigentlichen Artikel nichts zu tun.

Stadtbienen sind nicht fleißiger als Landbienen, aber – sie leben in einer weniger belasteten Umgebung und finden in dieser zudem mehr Futter (Blüten). Und das wiederum kann zu höheren Honigerträgen führen, hat mit dem Verhalten (Fleiß) der Tiere jedoch nichts zu tun. Der eigentliche Artikel von science.orf.at befindet sich hier, natürlich lesen, wider jede schlecht geschriebene Verlinkung.

Gefährliche Sache

Gefährliche Sache, das Bloggen. Vor wenigen Tagen vor lauter Entzücken noch über das Buch geschrieben und unvorsichtig erwähnt, dass es auf meiner Wunschliste landet. Heute Nachmittag mit einem Grinsen überreicht bekommen. What? Du weißt wer du bist und du weißt um die  Freude, die du mir damit bereitet hast, darum nochmal und ausdrücklich und überhaupt: Dankeschön!

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Fantastisches Detail am Rande: Bei Beiträgen zu einzelnem Gemüse, wie z.B. Kohlrabi, werden die Quellen nicht nur schön genannt, sondern um ein Foto des Titelblattes des Buches erweitert. Macht nicht weniger Lust auf noch mehr lesen, wie ich finde.

Das ganze Gemüse

Auweia. Heute früh beim NZZ lesen über diese Buchempfehlung gestolpert. Leaf to Root – Gemüse essen vom Blatt bis zur Wurzel. Landet natürlich sowas von direkt auf meiner Bücherwunschliste. Nur unser Kompost lässt mir ausrichten ich solle mich doch lieber mit anderen Dingen beschäftigen.

[fø:n]

Dt. Föhn (meteo.) ist auf engl. foehn (meteo.). Wieder was gelernt und das surreale Föhnwetter dieser Woche nochmal zum Setzen weiterer Krokus-Zwiebeln genutzt. Diesmal Elfen-Krokusse (Crocus tomassinianus) vom Stauden Kopf. Für den Frühling ist angerichtet, meine Damen!

without hope or despair

Die Nacht in der die USA den neuen Präsidenten wählten, verbrachte ich kotzend in der Notaufnahme des örtlichen Krankenhauses. Unzählige Schmerzmittel, Untersuchungen und eine diagnostische Operation später, war mein Bauchproblem gelöst und die Pläne und To-do-Listen der kommenden Wochen auf „erholen und ruhig machen“ reduziert.

Der Bauchvorfall hatte im übrigen nichts mit der Hyposensibilisierung auf Bienengift zu tun, die konnte ich glücklicherweise trotzdem fortsetzen und das Erreichen der Erhaltungsdosis liegt in unmittelbarer Nähe.

Auf dem Sofa ruhend, lesend, die Vögel beobachtend, schweifen die Gedanken. Wenn es mir gar zu abschweifend wird, dann gibt es immer noch das große, weite Netz und dabei bin ich über dieses kleine, entzückende Video der School of Life gestoßen. Lässt sich wunderbar auf meinen persönlichen Weg mit den Bienen umlegen, auch Imkern ist ein kreativer Prozess, wie ich meinen möchte (oder „äs Handwäärk“, wie Frau A. es formulieren würde).

 

 „It begins with a sense of what it should be like…beautiful…and it is so exciting, you wake up, bounce out of bed, full of hope and energy…in your mind´s eye you have such a vivid idea of what you want your masterpiece to be like…you work and toil, harder than even you could have envisioned…you step back from what you´ve done and realize – it´s terrible…and it seems, your taste is well ahead of your abilities…you´re so sad, you´ve gone back to bed…problem is, this is too easy…forgive yourself for the horror of the first draft…don´t hurry…work without hope or despair…for days, months, years…eventually your talents will catch up with your taste…so just keep going.“